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Grundlagen

Was bedeutet On-Premises eigentlich?

Eigene Server, Private Cloud, Eigenbetrieb: Was die Begriffe bedeuten – und was sie nicht aussagen.

Herausgeberin: Vinco AG · · 3 Min. Lesezeit

Der Standort ist erst der Anfang

On-Premises bezeichnet IT, die auf der lokalen Infrastruktur einer Organisation betrieben wird, beispielsweise auf Servern im eigenen Unternehmen. Im Alltag sind auch «On-Prem» und «On-Premise» gebräuchlich. Der englische Fachbegriff lautet On-Premises.

Damit ist zunächst die Bereitstellung beschrieben. Ob die Umgebung gut geschützt, zuverlässig oder wirtschaftlich ist, entscheidet sich an ihrer konkreten Umsetzung.

Was bleibt in eigener Verantwortung?

Beim klassischen Eigenbetrieb reicht die Verantwortung von Hardware und Netzwerk über Betriebssysteme bis zu Anwendungen und Daten. Dafür braucht es klare Zuständigkeiten: Wer spielt Updates ein? Wer kontrolliert Zugriffsrechte? Wer reagiert auf einen Ausfall?

Ein externer IT-Dienstleister kann Aufgaben übernehmen. Entscheidend ist, dass die Aufgabenteilung vereinbart ist und die Organisation ihre Anforderungen kennt.

Private Cloud ist nicht dasselbe

Nach der NIST-Definition dient eine Private Cloud einer einzelnen Organisation. Sie kann innerhalb oder ausserhalb ihrer Räumlichkeiten betrieben werden. Cloud bezeichnet dabei mehr als einen entfernten Server: Typische Merkmale sind die bedarfsgerechte Bereitstellung, gemeinsam genutzte Ressourcen, Elastizität und messbare Nutzung.

Merksatz: On-Premises beschreibt die lokale Bereitstellung. Private Cloud beschreibt ein Cloud-Modell für eine einzelne Organisation. Beides kann zusammenkommen.

Die richtige Einstiegsfrage

Beginne bei der Anwendung: Welche Verfügbarkeit braucht sie? Wer muss auf die Daten zugreifen? Welche Abhängigkeiten und Betriebsaufgaben kann dein Unternehmen tragen? Erst daraus ergibt sich eine sinnvolle Architektur.

Fachliche Grundlagen